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STAGEHAND
Aufgaben und Anforderungen

Als Stagehand wird eine Hilfskraft bezeichnet die auf Events mit für den Auf-, Um- und Abbau von Bühnen und Veranstaltungstechnik vor Ort verantwortlich ist. Für die Bezeichnung Stagehand wird im deutschen Sprachgebrauch auch oft Eventhelfer verwendet. Des Weiteren hat sich der Begriff Roadies etabliert. Dabei handelt es sich um diejenigen, die eine Band auf ihrer gesamten Tournee begleiten.

Zu den Arbeitseinsätzen zählen Konzerte, Festivals, Theater und Messen. Somit arbeiten Stagehands eher im Hintergrund und sorgen für einen fehlerfreien technischen Ablauf einer Veranstaltung und tragen maßgeblich zum Erfolg des Events bei.

Es gibt einige Fähigkeiten, die du bei einem Job als Eventhelfer mitbringen solltest. Gleichzeitig steigern diese die Chance einen Job zu erhalten, wieder engagiert zu werden und einen höheren Lohn zu erhalten.

  •  Körperliche Belastbarkeit
Die Arbeit ist körperlich sehr anstrengend und sollte nicht unterschätzt werden. Denn es werden schwere Instrumente, Technik und Equipment den ganzen Tag über von A nach B getragen. Des Weiteren bist du immer in Bewegung und stehst permanent. Somit ist es wichtig, dass du körperlich fit bist und deine Gesundheit nicht gefährdest.
  •  Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
Ein handwerkliches und technisches Grundverständnis ist von großen Vorteil, denn du bist mitverantwortlich für die Installation der technischen Geräte. Das erleichtert dir auch die Einarbeitung in die jeweiligen Aufgabenbereiche und du bekommst automatisch anspruchsvollere Aufgaben zugewiesen.
  •  Stressresistenz
Oft geht es sehr hektisch zu, denn der gesamte Ablauf von der Veranstaltung ist strikt durchgetaktet und es müssen die Auf-, Umbau und Abbauzeiten eingehalten werden. Auch mit einem raueren Umgangston im Stress solltest du umgehen können.
  •  Flexibilität
Events finden zu allen möglichen Zeiten statt, besonders am Wochenende, können die Arbeitszeiten als Eventhelfer sehr unterschiedlich sein und variieren. Der Arbeitstag beginnt schon vor dem offiziellen Beginn und endet in der Regel erst einige Stunden nach der Veranstaltung bis die gesamte Ausstattung wieder abgebaut und verstaut ist.


Fachkraft für Veranstaltungstechnik

  • Effizienter, professioneller Umgang mit Technik
Eine der wesentlichen Aufgaben einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik ist der Auf- und Abbau sowie die Bedienung der technischen Geräte und bühnentechnischen Teile, die für Veranstaltungen benötigt werden. Dazu gehören unter anderem Mischpulte, Scheinwerfer, Stellwerke, Mikrofone, Verstärker und weitere bühnentechnische Anlagen wie Podeste und vor allem Gerüste, Traversen und Messe- oder Szenenaufbauten. Durch die immer mehr fortschreitende technische Entwicklung ist die Fachkraft für Veranstaltungstechnik dazu gezwungen, ihr Wissen auf dem neuesten Stand zu halten.

  • Wirtschaftliches und kundenorientiertes Handeln
Fachkräfte für Veranstaltungstechnik müssen ihre Aufgaben professionell und effizient durchführen. Sie arbeiten mit teuren Gerätschaften und in der Regel unter zeitlich engen Vorgaben. Die Auftraggeber bzw. Kunden erwarten sorgfältiges, zügiges Arbeiten unter Beachtung aller sicherheitsrelevanten Vorschriften. Kostenbewusstes und kundenorientiertes Arbeiten heißt in diesem Umfeld weitere Aufträge und auch Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes in einem Umfeld, das von starker Konkurrenz geprägt ist.

  • Kreatives und gestalterisches Können
Auch wenn man es dem Beruf auf Anhieb nicht ansieht, ist doch eine kreativ gestalterische Fähigkeit erforderlich. Der Einsatz von Beleuchtungstechnik, des Beschallungspultes usw. erfordert in aller Regel ein gutes Einfühlungsvermögen in das Konzept, die Intention der Veranstaltung. Oft muss auch der Veranstaltungsort entsprechend umgestaltet werden, z. B. durch Architekturbeleuchtung oder Ausleuchten von Theaterszenen oder von Rockveranstaltungen.

  • Gewährleisten der Sicherheit von Veranstaltungen
Fachkraft für Veranstaltungstechnik ist ein Beruf mit hohem Verantwortungsgrad für die Sicherheit von Veranstaltern und Publikum. Zunächst gibt es zwei Sicherheitsbereiche zu unterscheiden, welche die Fachkraft für Veranstaltungstechnik betreffen.

Die technische sowie statische Sicherheit der Bauten in der Luft sowie am Boden
Brandschutz, Baurecht sowie bedingt Gesundheitsschutz auch Versammlungsstättensicherheit oder Eventsafety genannt.
Durch die neue Versammlungsstättenverordnung (VStättV) sowie der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV C1[4] ist die Verantwortlichkeit der Fachkraft für Veranstaltungstechnik übertragen. Seit 2008 zeichnet sich ein praxisbedingter Wandel bezüglich der Eventsafety im öffentlichen Besucherraum ab, da die Evakuierung und Anwendung des Notfallplans im Ernstfall nur der Sicherheitsdienst effektiv übernehmen kann, wodurch sich die Aufgaben- und Haftungbereiche sinnvoll aufteilen, und die Aufgaben der Fachkraft im Bereich der Bühne, Strom, fliegenden Lasten und Emissionen (Lärm, Laser) liegen. Auch die elektrotechnische Sicherheit liegt in diesem Verantwortungsbereich. Nicht zuletzt deshalb wurde der Beruf im Jahre 2002 inhaltlich verändert und die Ausbildung zur Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik in dieses Berufsbild integriert.

  • Arbeiten im Team an wechselnden Orten und zu unüblichen Zeiten
Typisch für die berufliche Realität ist die Arbeit mit (teilweise) wechselnden Teams. Besonders bei größeren Veranstaltungen arbeitet man mit vielen Fremd- und Hilfskräften, mit weiteren Firmen und mit vielen weiteren Berufsgruppen, insbesondere auch mit Darstellern und Künstlern zusammen. Alle stehen unter Druck. Daher ist Teamfähigkeit, sensibler, aber aufgabenorientierter Umgang mit allen von großer Wichtigkeit. Wechselnde Orte heißt häufiges Reisen, Leben aus dem Koffer usw. Unübliche Zeiten heißt, der oder die Erste und Letzte auf der Veranstaltung zu sein, mit entsprechend langen Dienstzeiten. Die Arbeit Nachts, an Wochenenden und an Feiertagen ist selbstverständlich.
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